Umweltbelastung durch Verkehr

Mobilität, vor allem der Strassenverkehr, belasten die Umwelt nach wie vor stark. Verkehr der Zukunft muss zur Reduktion der Umweltbelastung durch die privaten Haushalte beitragen. Digitalisierung kann einen wesentlichen Teil zur Erreichung dieses Ziels leisten. Daneben gilt es aber den öffentlichen Verkehr zu stärken und neue Mobilitätskonzepte (Seamless Mobility) zu erproben.  Auch der Umstieg auf mehr Elektromobilität kann helfen, den Verkehr nachhaltiger zu  gestalten.

Nachhaltigkeit im Verkehr durch Technologie 

Die Umweltbelastung durch Kraftfahrzeuge mit Benzin oder Diesel als Treibstoff ist in den vergangenen Jahrzehnten stark gesunken. Technologie hat einen wesentliche Beitrag dazu geleistet, um die Umweltbelastung durch Verkehr zu reduzieren.

Digitale Interventionen

Digitale Interventionen sind Eingriffe in das Verkehrsgeschäften, um fairen Verkehr zu erreichen.  Verschiedene Arten digitaler Interventionen sind  in Zukunft  technisch möglich und denkbar. Bitte beachten Sie beim Lesen, dass viele dieser Interventionen einen höheren Digtitalisierungsgrad der Fahrzeuge und der Verkehrsinfrastruktur sowie umfassende Vernetzung voraussetzen.

Folgende digitalen Interventionen sind in Zukunft denkbar und technsich möglich, wenn nicht faires und nicht nachhaltiges Verkehrsverhalten vorliegt:

  • Akkustische Informationen: So kann beispielsweise eine Autofahrerin oder ein Autofahrer oder eine Radfahrerin oder ein Radfahrer mit einem Warnton darauf aufmerksam gemacht werden, dass er zu viel Lärm verursacht oder unökologisch fährt.


  • Optische Information: So kann beispielsweise eine Autofahrerin oder ein Autofahrer oder eine Radfahrerin oder ein Radfahrer mit einem Warnton darauf aufmerksam gemacht werden, dass er zu viel Lärm verursacht oder unökologisch fährt.


  • Haptische Information: So kann beispielsweise eine Autofahrerin oder ein Autofahrer oder eine Radfahrerin oder ein Radfahrer mit einem Warnton darauf aufmerksam gemacht werden, dass er zu viel Lärm verursacht oder unökologisch fährt.


  • Schulung/Training: Das Fahrzeug kann der Fahrerin oder dem Fahrer Hinweise geben, wie beispielswiese unnötige Lärmemissionen beim Fahren vermieden werden können oder wie er umweltschonender fahren kann.


  • Motivation/Wettbewerb: Durch Digitalisierung kann ein Ranking erstellt werden, beispielsweise eine Rangliste der nachhaltigster Fahrerinnen oder Fahrer.


  • Aktiver Eingriff in den Fahrprozess: Die Geschwindigkeit eines Fahrzeuges kann beispielsweise aktiv auf den Fahrprozess Einfluss nehmen, um unnötigen Lärm zu vermeiden oder um umweltschonendes Fahren durchzusetzen.


  • Automatische Meldung:  Bei Verstössen gegen geltendes Recht kann automatisch eine Information an die Polizei bzw. die Strafverfolgungsbehörden erfolgen, wenn beispielsweise unerlaubte Veränderungen an einem Fahrzeug vorgenommen wurden.


  • Automatische Bestrafung: Bei Verstössen gegen geltendes Recht kann bis zu einer gewissen Grenze automatisch eine Bestrafung erfolgen, wenn beispielsweise zu viel Lärm verursacht wird.


  • Optimierung: Aufgrund der vorliegenden Daten kann eine Optimierung des Verkehrs erfolgen. Verschiedene Kriterien, z.B.  nachhaltiger Verkehr, Entlastung von Wohngebieten, sind denkbar.


  • Prognose: Aufgrund des Verkehrsverhaltens in der Vergangenheit sind Prognosen denkbar, beispielsweise über die Fahrfähigkeit von Personen oder zukünftigem Verkehrsverhalten denkbar.

Ideen für weitere digitale Interventionen

Wir stehen erst am Anfang, digitale Interventionen zu entwickeln, die helfen, faire Mobilität durchzusetzen. Wenn Sie Ideen für weitere digitale Interventionen haben oder die von uns vorgestellten digitalen Interventionen diskutieren oder bewerten wollen, schreiben Sie uns einfach eine Mail.